Was für ein besonderer Tag – und was für ein starkes gemeinsames Zeichen: Unsere zweite Fachtagung „Reine Kopfsache – brain for future“ im ukb Berlin liegt hinter uns, und wir blicken mit großer Dankbarkeit und viel Rückenwind auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück. Mit mehr als 150 Teilnehmenden aus Medizin, Wissenschaft, Therapie, Politik, Beratung, Selbsthilfe sowie betroffenen Familien war unsere Fachtagung erneut ein lebendiger Ort für Austausch, neue Perspektiven und gemeinsames Weiterdenken rund um Schädel-Hirn-Verletzungen. Für uns hat dieser Tag noch einmal bestätigt, woran wir als Stiftung arbeiten und was uns antreibt: Sensibilisierung stärken, Prävention voranbringen und Nachsorgeangebote für Betroffene und Familien weiter ausbauen.
Fachliche Impulse, persönliche Perspektiven und starke Signale
Das Programm war geprägt von hochkarätigen Fachbeiträgen, praxisnahen Einblicken und berührenden persönlichen Geschichten. Besonders wertvoll war für uns die Verbindung von Wissenschaft, Versorgungspraxis und Betroffenenperspektive – denn genau dort entstehen neue Impulse. Ein besonderes Zeichen war das Grußwort der Bundesministerin für Gesundheit, die unsere Fachtagung mit einer Videobotschaft eröffnete und die gesellschaftliche wie gesundheitspolitische Relevanz unseres Themas unterstrich. Ein weiterer Höhepunkt war der Impuls von Manfred Wirsch, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, der mit seinem Beitrag „Save my Brain – Save my Soul“ der Bedeutung von Prävention eindrucksvoll Nachdruck verlieh. Mit dem gemeinsamen Leitbild Vision Zero – keine Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – wurde deutlich, wie eng Verkehrssicherheit, Prävention und unser Stiftungsanliegen zusammengehören. Diese starken Signale – fachlich wie politisch – bedeuten uns viel.
Vernetzung, die wirkt
Was unsere Fachtagung besonders gemacht hat, waren nicht nur die Vorträge, sondern vor allem die Begegnungen dazwischen. In Gesprächen, Panels, Pausen und im Ausstellungsbereich ist spürbar geworden, wie viel Potenzial in echter Vernetzung liegt. Neue Kontakte wurden geknüpft, Kooperationen angestoßen und Ideen weitergedacht. Genau solche Räume brauchen wir. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Referent:innen, Teilnehmenden, Partnern, Sponsoren und Unterstützer:innen, die diesen Tag mitgestaltet haben. Ihr Engagement hat diese Veranstaltung getragen.
Warum solche Formate wichtig sind
Schädel-Hirn-Verletzungen betreffen jedes Jahr unzählige Menschen – und dennoch bekommt das Thema oft noch nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Unsere Fachtagung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Prävention, Versorgung und Nachsorge stärker zusammenzudenken und dem Thema bundesweit mehr Sichtbarkeit zu geben. Genau daran wollen wir weiterarbeiten. Denn eines hat dieser Tag sehr deutlich gemacht: Wenn wir Wissen teilen, Perspektiven verbinden und gemeinsam handeln, können wir viel bewegen.
Zum Abschluss gilt unser herzlicher Dank allen Partnern, Sponsoren und Unterstützer:innen, die diese Fachtagung möglich gemacht haben. Besonders danken wir dem BG Unfallkrankenhaus Berlin, das der Veranstaltung einen starken fachlichen Rahmen gegeben hat. Ebenso würdigen wir das außergewöhnliche Engagement der Referent:innen sowie den großen Einsatz des gesamten Teams und aller helfenden Hände im Hintergrund. Jede Form der Unterstützung trägt dazu bei, Veranstaltungen wie diese zu realisieren und dem Thema Schädel-Hirn-Verletzungen die Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient.